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Tag der Sachsen ist Geschichte

380.000 Besucher feiern den Tag der Sachsen

Stadt Oelsnitz: Erwartungen wurden weit übertroffen - Empfehlung für künftige Bewerbungen - Freiberg als Ausrichter 2012 bestätigtbesucher

VON JAN OECHSNER

Oelsnitz/E. 380.000 Menschen ha­ben den „Tag der Sachsen" im erzge­birgischen Oelsnitz gefeiert. Diese Zahl nannte Organisationsleiter Tilo Nüßler. Höhepunkt war der 3,3 Kilo­meter lange Festumzug, der sich ges­tern Nachmittag durch Oelsnitz be­wegte. Die gezeigten 130 Bilder wur­den von 3400 Mitwirkenden gestal­tet, darunter 162 Vereine und 20 Ka­pellen. Die Zahl der Besucher habe die Erwartungen weit übertroffen, so eine erste Einschätzung der Stadtver­waltung. „Natürlich ist dies auch dem guten Wetter geschuldet", so Nüßler. Im Vorjahr, als das größte Volksfest des Freistaates in Mittweida stattfand, waren wegen des heftigen Regens „nur" 320.000 Besucher gekommen.

Ein großes Plus war aus Sicht der Veranstalter das gute Angebot an Bus ­und Bahnverbindungen. So habe es Shuttle-Busse im ständigen Pendel von den Besucherstellflächen gege­ben. Zudem wurden Sonderbusse von Hohenstein-Emstthal, Thalheim, Chemnitz, Annaberg-Buchholz, Har­tenstein, Zwickau und Aue einge­setzt. Auch das System, drei große Parkplätze für insgesamt 25.000 Au­tos anzubieten, habe gut geklappt. „Wir haben gezeigt, dass wir es kön­nen. Das ist ein Plus für unsere Bewer­bung zur Landesgartenschau 2015", so Jörg Hascheck, der Vize-Organisati­onschef vom Tag der Sachsen.

Die Polizei bescheinigte dem Volksfest eine ausgesprochen friedli­che Atmosphäre. Von Freitagmorgen bis gestern 18 Uhr seien insgesamt 21 kleinere Straftaten erfasst worden. „Gemessen an der Menge der Festbe­sucher belegt diese geringe Zahl der Delikte den friedlichen Charakter des Festes", sagte Polizeisprecher Frank Fischer. Auch die An- und Abreise der Gäste sei an den drei Veranstaltungs­tagen störungsfrei verlaufen.

Das Kuratorium des Tags der Sach­sen hat am Wochenende offiziell Freiberg als Ausrichterstadt für 2012 bestätigt. Laut Kuratoriumspräsident Matthias Rößler habe Freiberg eine „ganz tolle Bewerbung" abgegeben. Dabei sei die Geschichte der Stadt mit einer Erfolg versprechenden Zukunft verbunden worden. Die Stadt Ottos des Reichen, die 2012 genau 850 Jahre alt wird, habe mit ihren frühen Silber­funden die Grundlage für das Kur­fürstentum und den heutigen Frei­staat geschaffen. Freiberg sei eine wirtschaftlich gesunde und in der Or­ganisation von Großveranstaltungen erfahrene Kommune.

„Wir wollen an diesem großen Bürgerfest im Freistaat festhalten", sagte Rößler weiter. Dafür sei es not­wendig, auch über den Doppel-Lan­deshaushalt 2011/12 hinaus die Finanzierung zu sichern. Die Bewerber­kommunen brauchten diese Planungssicherheit. Für 2013 sei Schwar­zenberg im Gespräch. Für das Folge­jahr gebe es Signale aus Großenhain, Freital und Coswig. Für die nächsten beiden Sachsentage seien wie bisher je 700.000 Euro Zuschuss vom Frei­staat vorgesehen. Im kommenden Jahr wird Kamenz den Tag der Sachsen ausrichten. (ddp)

www.freiepresse.de/sachsentag
Freie Presse 6.September 2010
-Foto: ANDREAS KRETSCHEL






 
 
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