Oelsnitz Erzgebirge

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kul(T)our-Betrieb Bergbaumuseum Oelsnitz

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Am Tag des Bergmanns am 4. Juli 1986 wurde das Oelsnitzer Museum eröffnet und es galt als größtes technische Museum in de r DDR. Am 21. Dezember 1967 hatte der Ministerrat der DDR die Entscheidung gefällt, die Steinkohlenförderung im Zwicka-Oelsnitzer Revier einzustellen.. Gleichzeitig fiel der Beschluss, ein "Technisches Denkmal mit musealen Charakter zu errichten. Das Anliegen bestand von Anfang an darin, den Besuchern die Atmosphäre des Bergbaus zu vermitteln und zu zeigen, mit welcher Technik, aber auch mit wieviel Körperkraft in einer Grube gearbeitet wurde.
Das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge ist mit seinen denkmalgeschützten Bauten und funktionstüchtigen Bergbaumaschinen eines der größten und interessantesten Bergbaumuseen Deutschlands. Durch sachkundige Führungen lernt der Besucher die Technik des Sächsischen Steinkohlenbergbaus am originalen Standort kennen. Komplettiert wird der Museumsbesuch durch das museal gestaltete Außengelände, auf dem u.a. ein Sägewerk, eine Dampflokomotive der Baureihe 52, ein Fördergerüst, eine Seilscheibe mit 7m Durchmesser u.v.m. zu sehen sind. Im Hauptgebäude sind neben den ständigen Ausstellungen zur Geologie, zur Bergbautechnik (mit einem originalen Leonard-Umformer) und zur Geschichte der Sächsischen Steinkohlenreviere wechselnde Sonderausstellungen zu sehen. Alle Bereiche sind behindertengerecht ausgebaut.

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Das Maskottchen des Bergbaumuseums

Helgard Schirrmeister

“Die Schachtziesch”

Schwer war die Arbeit und finster vor Ort,
dort, wo dr Kumpel die Kohle erbohrt.
Er förderte Schätze am Stoß und in Streben
und opferte oft auch Gesundheit und Leben.
Trotzdem oder grade beschützt ihn davor
die Achtung vorm Nächsten und Bergmannshumor.

Denn Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Mit kraftvollem Arm und heiteren Sinnen
ließ sich die Kohle leichter gewinnen.
Der Hunt, der Kübel, der Weiberarsch
klingen für uns heute relativ barsch
und sind doch ein Stückchen Humor aus dem Schacht.

War der Kumpel neu im Schacht
ward mit ihm viel Jux gemacht.
Schachtziesch füttern war die erste
Pflicht des Bergmanns und die schwerste.
Denn die Ziege gab es nie-
höchstens in der Fantasie
ausgekochter Schachtgefährten,
die die Ziege scherzhaft nährten
mit Schabernack und Heu und Stroh,
mit Frühstücksbemmen sowieso.

Nun ist zu Ende diese Zeit.
Geblieben ist Gelehrsamkeit
in einem Haus zu Bergmanns Ehren,
wo viele Gäste heut verkehren.

Und sie kaufen als Souvenir sich am Kassentor:
die Schachtziesch
- ein Symbol für den Bergmannshumor.
 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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