Oelsnitz Erzgebirge

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Oelsnitzer Schullandschaft


Berufliches Schulzentrum für Technik, Wirtschaft und Gesundheit
an der Badstraße
Das Berufsschulzentrum ist eine der größten Einrichtung Sachsens für die berufliche Aus- und Weiterbildung. Sie war eng mit dem Steinkohlenbergbau verbunden. Als Ausbildungsstätte für Bergleute wurde sie am 01.09.1954 als "Ernst-Thälmann-Schule" übergeben. Nach Ende des Bergbaus erfolgte ab 1971 die Ausbildung für die Nachfolgeindustrie (Werkzeugmacher, Instandhaltungmechaniker). Heute werden c.a. 1200 Schüler in über 13 Berufen in Bildungsgängen unterrichtet. An der Berufsfachschule für Wirtschaft erfolgt die Ausbildung zum Wirtschaftsassistenten, Fachrichtung Informationsverabeitung. Absolventen der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung erwerben in ein oder zwei Jahren die Fachhochschulreife. Wichtiger Standort als Berufsinformationszentrum

Nach 1945 mussten die Kinder, wie die Oelsnitzer beklagten, in verfallenden Gebäuden unterrichtet werden. 1948 und 1951 befasste sich der örtliche Schulausschuss mit einem Neubau. Der Besuch des ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Sachsen, Max Seydewitz, der Mitglied in der Volkskammer war, wurde genutzt, um auf die Schulraumnot aufmerksam zu machen. Am 11. Juni 1954 erfolgte die Grundsteinlegung, am 29. Januar 1956 die Einweihung. Es war die erste sozialistische Mittelschule unserer Heimat. Der Traum von einer modernen Schule ist schönste Wirklichkeit geworden«, schrieb der »Heimatfreund«. Es folgte der Anbau von Turnhalle und Aula. Die ab 1964 als »Polytechnische Oberschule 1 genutzte Schule erhielt 1974 den Namen »Ernst-Schneller-Schule«. Sie dient nun, ab 1992, noch bis 2006 als Gymnasium. Heute ist es das Haus 10 der Berufsschule.
(im Volksmund
Pantoffelschule: Sc hüler und Lehrer mussten früher Hausschuhe tragen, um den Fußboden zu schonen)

Mittelschule Oelsnitz Erzgebirge am Turleyring

Als nach 1990 die Schulstruktur und die Bildungswege der Bundesrepublik Deutschland für Oelsnitz verbindlich wurden, kamen die alten Schulgebäu­de auf den Prüfstand. Bauliche Mängel und der enorme Rückgang der Zahl einzuschulender Kinder zwangen zur Konzentration auf wenige erhaltens­werte Schulen und ließen einen Neubau für die Mittelschule als sinnvoll erscheinen. Während die Schule des Friedens und die Goetheschule als städ­tische Grundschulen saniert, modernisiert und erweitert wurden, entstand am Turleyring eine neue Schule. Für denbetriebsleitung Schulbau auf dem Gelände des ehe­maligen »Karl-Liebknecht-Schachtes« wurde das einstige Verwaltungsgebäude des Schachtes, das »Weiße Haus« genutzt. Die neue Schule erhielt eine große Zahl von Fachkabinetten, die mit moderner Technik ausgestattet wurden. Am 22. Februar 1999 wurde die Schule eingeweiht.
Die Turnhalle entstand auf dem einstigen
Parkplatz komplett neu.


Förderschulzentrum Erzgebirgskreis am Turleyring

Neben der städtischen Mittelschule ließ das ehemalige Landratsamt Stollberg ein neues Förderschulzentrum für den gesam­ten Landkreis errichten. Auch die Oelsnitzer Förderschüler gehören zu den im Durchschnitt 230 Kindern, die hier seit Februar 2000 unterrichtet werden.

 

 


Grundschule " Goetheschule" Oberoelsnitz

Die heutige Goetheschule (Kulturdenkmal) galt in ihrer Entstehungszeit hinsichtlich ihrer Bauerscheinung, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit als ein für Sachsen beispielhaftes und einzigartiges Bauwerk.
1907 wurde das Oberoelsnitzer Schulhaus vom Dresdner Baurat August Grothe entworfen, und 1909 durch Oelsnitzer Baufirmen fertiggestellt. Der Dresdner Architekt, er starb unerwartet noch vor Baubeginn, zählte zu den Pionieren der sächsi­schen Reformarchitektur nach 1900 und zeichnete sich vor allem durch seine Entwürfe für Gewerbebauten, Kleinwohnungshäuser und Volksschulen aus. Das Schulgebäude wurde zum Kulturdenkmal erklärt und ist bis auf die Fens­ter weitgehend denkmalgerecht saniert worden. Ersetzt werden musste die Turnhalle, da sie den heutigen Anforderungen nicht mehr genügte. Der Neu­bau lässt das Bemühen spüren, den Ansprüchen des historischen Gebäudes mit modernen Mitteln zu entsprechen. Die Unterrichts- und Pausenräume wurden auf den neuesten Stand gebracht, da der Schulkomplex neben der »Schule des Friedens« als eine der beiden zukünftigen Oelsnitzer Grund­schulen ausgewählt wurde.


Grundschule "Schule des Friedens" Neuwürschnitz

Oberwürschnitz, das sich durch die Nähe zum Neuoelsnitzer Kaiserin-Augusta Schacht und den Bahnhof Neuoelsnitz zum Bergarbeiterwohnort entwickelte, benötigte um 1900 dringend mehr Schulraum. Der Ort hatte sich erweitert. »Die Kolonie« an der ehemaligen Bahnhofstraße entstand. Zwischen dem Dorfanger und diesem »Ortsanbau« wurde die neue Schule eingeordnet. Mit drei Vollgeschossen, einem hohen Dach und einem bekrönenden Uhrturm ähnelte der Bau den großen Textilfabriken und Rathäusern in den erzgebir­gischen Flusstälern. Der Grundriss der Schule entsprach den neuen Vorstel­lungen vom Schulbau: die Klassenzimmer waren zur Sonnenseite, die Gang­fenster zum Wald ausgerichtet. 1906 wurde die Schule mit einem großen Fest­akt eingeweiht.  Ab 1934, als Oberwürschnitz mit Neuwiese vereinigt wurde, bildeten die Schulen bei­der Ortsteile die Schule Neuwürschnitz. Das Gebäude an der heutigen Neu­würschnitzer Straße erhielt später den Namen »Schule des Friedens«. Nach umfangreicher Sanierung und Erweiterung in den Jahren 2000/2001 ist diese nun die Oelsnitzer Grundschule 1.


(Textauszug aus "Oelsnitz Erzgebirge ZEUGNISSE", eigene Fotos)


 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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