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Kulturdenkmäler in Chodov

chodov002Die Laurentiuskirche wurde in den Jahren 1725- 1733 vom Baumeis­ter Wolfgang Braunbock aus Teplá/Tepl erbaut. Auf Grund einer Reihe von finanziellen Problemen zogen sich die Abschlussarbeiten am Kirchenbau bis zum Ende des 18. Jahrhunderts und die letzten Bau­maßnahmen am Äußeren wurden erst im Jahre 1837 durchgeführt. Im Jahre 1850 tauchten Risse im Mauerwerk auf, sodass eine grün­dliche Renovierung (1865 und 1890) durchgetührt werden musste. Die Grubenarbeiten verursachten weitere Risse, die erneut nach ei­ner großen Renovierung der Kirchenmauern im Jahre 1933 verlang­ten. Nach dem Jahr 1945 verfiel die Kirche allmählich. In den 70er Jahren wurde mit staatlicher Unterstützung eine Generalsanierung der Kirchenlassade durchgeführt und die Kirche ausgemalt. Die Ent­stehung weiterer Risse, deren Ursache vermutlich die Bautätigkeitwährend des Errichtens der Plattenbauhäuser unterhalb der Kirche war, forderte eine statische Sicherung der Kirche. Gegenwärtig be­findet sich das Kirchendach im katastrophalen Zustand und in den Umfassungsmauern befinden sich wieder Risse. Da es nicht in der Macht der Chodauer römisch-katholischen Pfarrgemeinde stand, die notwendigen Finanzen für eine Generalsanierung der Laurenti­uskirche aufzubringen, kam es Ende des Jahres 2005 zu einer Vere­inbarung, auf Grund welcher die Kirche in das Eigentum der Stadt Chodau überführt wurde. Sie wird in den nächsten Jahren die ents­prechenden Schritte zur Rettung dieser historischen Dominante der Stadt unternehmen.


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Die Sebastianstatue stammt vermutlich aus der Zeit von Franz Fla­min von Plankenheim, aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine Heiligenstatue aus Granit, festgebunden an einen Baum und durchbohrt von fünf Korintherpfeilen aus vergoldeter Bronze. Die Statue steht auf einem prismenförmigen dreistufigen Sockel. Ur­sprünglich stand sie auf der Wegkreuzung nach Bozícov und Mírová. Hier wurde die Statue durch die steigenden Abgasmengen gefährdet und wurde deshalb nach der Restaurierung im Jahre 1986 auf ihren gegenwärtigen Platz vor die Laurentiuskirche verlegt.


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Der Bildstock wurde im Jahre 1672 auf Initiative von Johann Wil­helm von Plankenheim am Weg gegenüber dem alten Chodauer Pfarrhaus errichtet. Hier steht er nach einigen Rekonstruktionen im nahezu ursprünglichen Zustand bis heute. Es handelt sich um eine spätbarocke laternenförmige Renaissance-Skulptur, die auf einer mit einem Kreuz abgeschlossenen Säule auf dem Quadersockel mit einer Aufschrift ruht.

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Die Gongs aus dem ursprünglichen Uhrwerk des Laurentiuskirchen­turms wurden im Jahre 2003 zum Kulturdenkmal erklärt. Die zwei Bronzegongs, deren ansonsten glatte Oberfläche lediglich im unte­ren Teil durch zwei Streifen und die Signatur GROSS. MYCH. JOS. DIEPOLDT'. IN PRAG 1878 gekennzeichnet sind, wurden nach der Restaurierung im Saal der Stadtgeschichte untergebracht. Von ihrem Klang kann sich jeder Besucher überzeugen.

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Das Kriegsopterdenkmal zählt zwar nicht zu den staatlich geschütz­ten Kulturdenkmälern, ist jedoch eng mit der Stadtgeschichte ver­bunden. Ursprünglich war dieser .Monolith auf einem Sockel im Jahre 1898 erbaut, um das Andenken an die Kriegsopfer zu ehren und zum 50. Krönungsjubiläum des Kaisers Franz Josef I. In einer nicht näher bestimmten Zeit wurde das Denkmal niedergerissen. Se­ine'leile wurden bei Bauarbeiten im Jahre 1997 gefunden_ Anhand der Zeitdokumentation wurde das Denkmal rekonstruiert und genau nach 100 Jahren - 25.91998 wurde es nahezu an gleicher Stelle, im Stadtpark (in Nachbarschaft der evangelischen Kirche) wieder enthüllt.

chodov007Die Mariensäule ließ Johann Wilhelm von Plankenheim am Weg nach Loket im Jahre 1675 erbauen. Sie besteht aus einer verzierten Sandsteinsäule auf einem prismenförmigen Sockel, abgeschlossen durch einen massiv abgesetzten Kranz. Darauf ruht barhäuptig die Statue der Jungfrau Maria, ihren Kopfleicht nach hinten gelehnt und mit auf der Brust getalteten Händen. Diese Säule wurde im Jahre 1993 beschädigt und die Staue entwendet. Anhand von Photographi­en wurde eine Kopie der Staue angefertigt, die Säule restauriert und in das Stadtzentrum verlegt, wo sie heute auf dem Marktplatz der Staromestska ulice steht.
 
 
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