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Erlebnisheimat Erzgebirge

Erzgebirge bekommt es bunt aufs Dach

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Erlebnisheimat Erzgebirge heißt das Schlagwort der neuen Dachmarke, unter der sich alles Touristische vereinen soll

Oberwiesenthal. Schlägel und Eisen gekreuzt, aber nicht mehr im eintönigen Schwarz, sondern vielfarbig, versehen mit dem Schriftzug "Erzgebirge - Die Erlebnisheimat". Mit diesem Zeichen, natürlich dem "Alles kommt vom Bergbau her" entlehnt, geht der Tourismusverband Erzgebirge (TVE) in ein neues Zeitalter. Es soll künftig als Dachmarke für alle touristischen Aktivitäten der Region und auf allen öffentlichkeitswirksamen Präsentationen dienen. Am Dienstag sind in Oberwiesenthal "die bunten Hämmer" anlässlich des 20-jährigen Bestehens des TVE bei einer aufwendig inszenierten Veranstaltung erstmals präsentiert worden.

Die Reaktionen nach der Enthüllung des Logos, an dem seit Monaten gearbeitet wurde, waren gespalten. Von "Pippifax" bis "genial" reichten die Urteile. Doch hinter dem Logo stecke das, was nicht sofort erkennbar wird, aber durch Farben symbolisiert werden soll: Die Themen Erlebnis Bergbau & Kunstschätze, Traditionshandwerk & Weihnachtswunderland, Eisenbahnromantik & Oldtimerträume, Sport & Vitalität. Immer verbunden mit den Begriffen Erlebnis und Heimat. "Daher auch das Kunstwort Erlebnisheimat", machte TVE-Geschäftsführerin Veronika Hiebl deutlich. Sie erwartet, dass künftig alle gemeinsam unter der Flagge der Dachmarke segeln und das Logo immer und überall verwendet wird. "Bisher schwirren viel zu viele durch die Gegend", so Hiebl angesichts einer Grafik, die 26 bestehende Varianten zeigte. Marketingtechnisch sei dies eine Katastrophe. "Wir wollen uns bewusst abheben. Viele andere Regionen verwenden Begriffe wie frisch, grün, Natur." Nicht verwechselt werden dürfe hingegen das Logo mit dem "gedacht - gemacht" der Wirtschaftsförderung, das bestehen bleibe. Damit werde um eine völlig andere Zielgruppe geworben.

Grund genug, intensiver um Touristen zu werben, gibt es. Das Erzgebirge liegt zwar 2011 mit 1,44 Millionen Übernachtungen hinter Dresden (1,68) an Position 2 in Sachsen, aber hinter Harz und Thüringen. Zudem ist die Nachfrage nach der Gästecard stetig gesunken. Wurden zum Start 2004 noch 7636 verkauft, waren es im Vorjahr nur noch 3566. Dies soll sich zwischen Altenberg und Crimmitschau - soweit dehnt sich das Gebiet des TVE aus - ändern. Aus Sicht des Freistaats auch durch die Eigenerwirtschaftung der Tourismusmittel. "Während die Sächsische Schweiz 70 Prozent selbst generiert, schafft das Erzgebirge lediglich 29", bohrte Frank Ortmann vom Wirtschaftsministerium in einer weiteren Wunde. Aber er lobte auch, "dass sich das Erzgebirge auf den Weg gemacht hat während andere noch schlafen".



Die vier Produktlinien der Erlebnisheimat Erzgebirge

Sportlich & vital in (h)erzlicher Natur bündelt Sport- und Gesundheitsangebote. Wandern, Radfahren, Mountainbiken, Natur- und Landurlaub, Wintersport sowie Erholung in Kurorten. Mit verschiedenen Aktivangeboten sollen jüngere Zielgruppen und Familien angesprochen werden.

Erlebnis Bergbau & Kulturschätze dokumentiert ein wesentlichstes Alleinstellungsmerkmal. Der Bodenschatz ist sogar im Namen des Gebietes verankert und unterscheidet das Erzgebirge von anderen Mittelgebirgen. Der ergbau, später vielleicht als Welterbe Montanregion, prägt überall und verbindet - etwa durch die Silberstraße - auch die Kulturschätze.

Traditionshandwerk & Weihnachtswunderland sind untrennbar miteinander verbunden. Keine Region in Deutschland bietet mehr Weihnachten. Angesichts der vielen Verbindungen zu Handwerk und Volkskunst - insbesondere in der Arbeit mit Holz - soll diese Spezialität als Ganzjahresthema gebündelt werden.

Eisenbahnromantik & Oldtimerträume spricht die Technik-, Bahn- und Oldtimerfans an. Von ehemals 19 Schmalspurbahnen in Sachsen dampfen 4 noch durchs Erzgebirge. Gepaart mit den Traditionen der Automobilstadt Zwickau und der Motorradstadt Zschopau ergibt dies eine einmalige Besonderheit.



Bild oben: Mit dem Drücken auf einen Button ist am Dienstag das neue Logo des Tourismusverbandes Erzgebirge für die Welt freigeschaltet worden. Verbandsvorsitzender Frank Vogel und Geschäftsführerin Veronika Hiebl übernahmen diese mit Spannung erwartete Aufgabe im Oberwiesenthaler Birkenhof.

Foto: Bernd März

 Freie Presse am 23.08.2011 ( Von Thomas Schmidt )


 
 
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