Oelsnitz Erzgebirge

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Rund um den Steinkohlenweg

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wandertour003Wandern auf dem Steinkohl­enweg
(Länge 18 km) 
Markierung
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Wir starten unsere Rundwanderung am Bergbaumuseum Oelsnitz Erzgebirge in Richtung Karl-Liebknecht-Straße. Auf der Äußeren Stollberger Straße angekommen, gehen wir rechts in Richtung Pflockenstraße, wo sich auch das Gewerbegebiet „Hoffeld" befindet. Von diesem Standort bietet sich dem Wanderer eine schöne Aussicht auf unsere Stadt Oelsnitz/Erz­geb. und in Richtung Gersdorf. An der Einmündung zur Inneren Neuwieser Straße erreichen wir eine Skulptur, welche die Absenkung auf Grund des Bergbaus der Stadt Oelsnitz darstellt. Den Berg hinunter kommen wir vor­bei am Park der Stadthalle. Sehenswert ist das ehemalige Rittergut auf der gegenüberliegenden Seite. Nach der Ruhepause gehen wir in Richtung Rathaus und Kirche zur Deutschlandschachthalde. Auf dem Weg dahin geht es vorbei an einer Streuobstwiese. Anschließend hat man die Möglichkeit, im Bewegungsparcour, welcher sich am Haldenfuß befindet, die Leistungs­kraft zu testen. Danach wandern wir auf die Halde zum „Glückauf-Turm". Sie werden vom Ausblick begeistert sein. Nach einigen Metern auf der Garnstraße verlassen wir die Gemarkung Oelsnitz, und die Wanderung wird auf Hohndorfer Flur fortgesetzt.
Von Oelsnitz kommend erreicht der Steinkohlenweg an der Kleingartenan­lage „Walderholung" die Flurgrenze zu Hohndorf und führt am gleichnami­gen Waldhotel und Restaurant vorbei.
Unser eigentlicher Weg führt in westliche Richtung weiter zum ca. 300 m entfernten Gelände des früheren „Vereinigtfeld-Schachtes", wo ein Tradi­tionspunkt am Fuß der Bergehalde zum Verweilen einlädt, eine Schautafel liefert Informationen über Vergangenheit und Gegenwart des Standortes.
Das Bergarheiterdorf Hohrdorf liegt uns praktisch zu Füßen.
Im weiteren Verlauf des Weges durch das ehemalige Betriebsgelände weist eine Infotafel am früheren Standort des Förderturmes auf inzwischen umgebaute und damit umgenutzte Gebäude und Besonderheiten der Um­gebung hin.
Weiter bergab führend überquert unser Weg dann die Poststraße, eine Hauptverkehrsader für Hohndorf als Verbindung zwischen Lichtenstein und Oelsnitz.

Nach ca. 200 m in nordöstliche Richtung führt der Weg mit etwas Abstand am Gelände des früheren Brikettwerkes vorbei.
Unser Weg unterquert jetzt die Brücke der Eisenbahnlinie Stollberg - St. Egidien, wo der Güterverkehr zum Abtransport der Kohle 1879 aufgenom­men wurde. Über eine weitere Brücke führte das Anschlussgleis zu den Gersdorfer Schächten Pluto und Merkur.

Unser Weg erreicht aber in westliche Richtung nach wenigen Metern die ersten noch bestehenden Gebäude des früheren Helene-Schachtes. Aus den ehemaligen Zweckbauten sind schmucke Wohnhäuser und Eigenhei­me entstanden. Aus dem Verwaltungsgebäude entstand die Kindertages­stätte „Rappelkiste“.
Von hier aus erkennt man östlich die ehemaligen Schachtanlagen. Danach verlassen wir an einer jungen Eiche am Abzweig zur Plutostraße die Gemein­de Hohndorf und erreichen den Ort Gersdorf.
Über die Plutostraße führt der Weg von Hohndorf aus vorbei am Merkur­ Schacht und am Pluto-Schacht hinab nach Gersdorf. An den beiden ehema­ligen Schächten laden ein Rastplatz und entsprechende Dokumentationen zum Verweilen ein.
Von hier aus kann man die Wanderung auch auf dem Bergbaulehrpfad Gersdorf (ca. 8 km Rundweg) fortsetzen.
Im Gersdorfcr Tal angekommen, liegt die Gaststätte Gambrinus, die zur Einkehr einlädt. Die Wanderung geht nun entlang der Hauptstraße weiter nach Lugau.
Nur durch das Ortseingangsschild ist zu erkennen, dass wir den Steinkohlen­weg Gersdorf verlassen und nach Lugau kommen.
Wir wechseln von der Hauptstraße auf die Talstraße und folgen dieser in Richtung Kirche und Alter Glockenturm. An dem Gedenkstein vor der Kirche wird an die 101 Opfer des Grubenunglücks von 1867 erinnert. Nach wenigen Minuten erreichen wir auf der Schulstraße die Lugauer Grundschule. Ein kleiner Anstieg neben dem Schulgebäude führt zur Viktoria-Schacht-Halde. Auf der rechten Seite erreichen wir zunächst das Gartenheim „An der Schu­le". Wir folgen dem Weg zwischen Halde und der Kleingartenanlage, biegen nach links ab und gehen, zunächst an der Viktoria-Schacht-Halde entlang, bis zur Hohensteiner Straße. An der Kreuzung Hohensteiner Straße / Chemnitzer Straße befindet sich die Villa Facius. Dieses Gebäude wurde 2009 umfas­send saniert, um Räume für die Stadtbibliothek und das Museum der Stadt Lugau einzurichten.
Nun folgen wir ein kurzes Stück der Chemnitzer Straße. Auf der linken Sei­te ist die Einfahrt in das Einkaufszentrum „Paletti Park". Am Bahnübergang biegen wir rechts in die Bahnstraße ein. Nach wenigen Metern ist auf der linken Straßenseite der ehemalige Einigkeits-Schacht mit seinem großen Schornstein zu sehen. Auf der rechten Straßenseite befinden sich Kleingär­ten, dahinter das ehemalige Bahngelände. Nach den Kleingärten biegen wir rechts in die Güterstraße ein und folgen ihr bis zur Stollberger Straße. An der Kreuzung Flockenstraße / Stollberger Straße steht das Gebäude des ehemaligen Gasthofs „Zum Jägerhaus", heute ein Wohn- und Geschäfts­haus. An der Fassade erinnert eine kleine Tafel an die Bergarbeiter, die im Jahr 1868 von hier aus in Briefwechsel mit Karl Marx getreten sind. Wir biegen in die Flockenstraße ein und gehen in Richtung Oelsnitz. Kurz vor dem Ortsausgang von Lugau bietet sich noch einmal ein weiter Blick auf viele Schächte des Steinkohlenreviers. Der Fußweg führt nun von der Flocken- zur Pflockenstraße direkt zum Ziel, dem Bergbaumuseum Oelsnitz Erzgebirge.



Bergbaulehrpfad des Lugau Oelsnitzer Steinkohlenreviers
Bergbaurundweg durch die Stadt Oelsnitz
Bergbaurundweg Gersdorf


 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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