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Zeitzeugnisse-Sonderausstellung anlässlich Bergmannstag 2011

Museum hofft auf private Erinnerungenprivate2

Das Bergbaumuseum Oelsnitz wurde vor 25 Jah­ren eröffnet. Grund für ei­ne Festwoche und eine Sonderschau. Für diese erbittet das Museum die Hilfe der Besucher.

 VON VIOLA HEIDENREICH

 OELSNITZ - Das Bergbaumuseum Oelsnitz ist immer auf der Suche nach Zeitzeugnissen. Doch in Vor­bereitung der im Sommer geplanten Festwoche hoffen die Museumsmit­arbeiter auf die besonders aktive Mitarbeit der Oelsnitzer und ihrer Gäste. Denn als Auftakt der Festwo­che soll eine Sonderausstellung un­ter dem Titel „25 Jahre Bergbaumu­seum Oelsnitz" eröffnet werden, er­klärt Carmen Bindrich, verantwort­lich für Marketing und Öffentlich­keitsarbeit. Um den Inhalt so umfas­send und vielfältig wie möglich ge­stalten zu können, suche man nun nach Dingen, die die Bevölkerung zum Thema „25 Jahre Bergbaumuse­um Oelsnitz" als Leihgaben oder Schenkungen beisteuern kann.

„Wir denken beispielsweise an private Fotos von früheren Besu­chen im Bergbaumuseum oder Sou­venirs, die in den Anfangsjahren ab 1986 in der Museumskasse verkauft worden sind", erklärt Carmen Bin­drich. Auch auf alte Hinweisschil­der auf das Museum oder Reklame für die Einrichtung hoffen die Orga­nisatoren der Schau.

„Wir sehen vor, diese in der Be­völkerung gesammelten bezie­hungsweise geliehenen Objekte bis Oktober in der Sonderausstellung zu zeigen", erklärt sie. Als „Gegen­leistung" erhalte jeder Leihgeber oder Schenker für die Dauer der Son­derausstellung kostenfreien Eintritt.

Der Blick zurück auf die vergan­genen 25 Jahre geht einher mit ei­nem ereignisreichen Jubiläumsjahr, kündigt die Marketingchefin an. Den Höhepunkt soll die Festwoche vom 24. Juni bis 3. Juli bilden

Nach Eröffnung der Sonderaus­stellung laden die Oelsnitzer Barho­cker am Abend zum „Schachtgeflüs­ter" ein. Ein Konzert aus der Veran­staltungsreihe „ERZtöne" werde es im Laufe der Woche ebenso geben wie einen Familientag, einen Streif­zug durch 25 Jahre Bergbaumuseum mit Zeitzeugenberichten, Vorträgen und historischen Filmausschnitten sowie ein Festkolloquium.

Ein Nachmittag sei für die Thea­teraufführung „Die Schachtziesch erzählt" reserviert und auch eine 198oer-Jahre-Party mit Feuerwerk auf dem Museumsgelände stehe im Veranstaltungsprogramm. ,,Abschli­eßende Krönung ist der Tag des Bergmanns am 3. Juli mit einem Bergaufzug durch Neuoelsnitz und dem Abschlusskonzert des Bergmu­sikkorps Glück Auf", spricht Bin­drich einen weiteren Höhepunkt an. Das gesamte Jubiläumsjahr hin­durch erhalte zudem jeder 25. Besu­cher ein kleines Erinnerungsprä­sent.

Was das generelle Interesse an Unterlagen, Fotos und Objekten zum Thema Bergbau betrifft, erklärt Carmen Bindrich, dass diese dem Be­leuchten geschichtlicher Zusam­menhänge dienen und Lücken in der Geschichtsaufbereitung schlie­ßen sollen. Altes Gezähe, historische Uniformen, Werke der bildenden Kunst mit Bergbaubezug oder Bü­cher seien darum immer willkom­men.

„Hinsichtlich der Fotos sind wir an Aufnahmen interessiert, die so­wohl aus Zeiten der aktiven Stein­kohlenförderung bis 1971 als der Aufbauzeit des Museums ab 1976 stammen", sagt die Marketingleite­rin.

Bild oben: Das Bergbaumuseum Oelsnitz blickt auf 25 Jahre zurück und ist für eine ent­sprechende Sonderschau auf der Suche nach Zeitzeugnissen.  FOTO: MATTHIAS HEINKE

Freie Presse 18.04.2011

Zeitzeugen gesucht!(Fundus für die Nachwelt)


 
 
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