Stadt Oelsnitz Erzgebirge

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Traditionspunkt 25 Gottes-Segen-Schacht und Glückauf-Schacht

Gottes-Segen-Schacht
geteuft:     1856 -1861 auf 352 Meter
weitergeteuft:  1890 -1891 auf 412 Meter
verfüllt:    1938

Glückauf-Schacht
geteuft:    1866 -1868 auf 230 Meter,
später auf 412 Meter weitergeteuft
verfüllt:    1928

1864 erfolgte eine untertägige Verbindung zum Carl-Schacht, um diesen als Wetterschacht nutzen zu können. Nach dem Durchschlag kam es zu einer Brandentwicklung, so dass das Grubenfeld abgedämmt und die Förderung für längere Zeit eingestellt werden musste. Aus diesem Grund wurde später unmittelbar neben dem Gottes-Segen-Schacht der GlückaufSchacht als Zwillingsschacht geteuft.

In dem 1891 erbauten Huthaus wurden Kleidung und Gezäh (Werkzeug der Bergleute aufbewahrt. Hier trafen sich die Arbeiter vor der Ein- und nach der Ausfahrt zum gemeinsamen Gebet in der Gebetstube.

In dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Gewerkschaft "Gottes Segen" wohnte der Hauer Adolf Hennecke, der auf dem Oelsnitzer Karl-Liebknecht-Schacht (früher Kaiserin-Augusta-Schacht, heute Bergbaumuseum) am 13. Oktober 1948 in einer Sonderschicht durch gute Arbeitsorganisation eine hohe Förderleistung erreichte (24,4 m3 Kohle = 387% Normerfüllung). Dies war der Beginn der damaligen Aktivistenbewegung.

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Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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