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Fundus für die Nachwelt

Zeitzeugen aus dem Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier gesucht!

Der alte bergmännische Ausspruch "Alles kommt vom Bergwerk her", ist auch von anderen europäischen Bergbauzentren bekannt, trifft aber besonders für das sächsisch-böhmische Erzgebirge zu.

 Im Erzgebirge wurde nicht nur Erz abgebaut, sondern auch das "Schwarze Gold", die Steinkohle. Das Steinkohlenvorkommen des hiesigen Reviers, eine Lagerstätte des erzgebirgischen Steinkohlebeckens, hatte unter den Fluren der Orte Lugau, Niederwürschnitz, Oelsnitz, Hohndorf und Gersdorf eine Flächenausdehnung von 30 m²-Kilometer. In ihr waren 14 bauwürdige Flöze unterschiedlicher Mächtigkeit abgelagert.
142 Millionen Tonnen Steinkohle wurden in all den Jahren nach übertage gebracht und der deutschen Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Dies war ein bedeutungsvolles Ereignis und Ergebnis für die Bewohner der näheren und weiteren Umgebung unseres Kohlenreviers und für die Entwicklung der Industrie in Westsachsen, Thüringen, bis nach Nordbayern.  Es war ein harter, unaufhörlicher Kampf der in  d iesem Bergbau Tätigen mit den Naturgewalten und mit den menschlichen Unzulänglichkeiten.

Am 31. März 1971 wurde der letzte Hunt mit Kohle aus der Steinkohlenlagerstätte Lugau-Oelsnitz gefördert. Damit hatte eine 127 Jahre währende Bergbautätigkeit, die nach der Entdeckung der Lagerstätte 1831 mit der ersten Kohleförderung am 7. Januar 1844 begann, ihr Ende gefunden.

Unsere Bergbauveteranen werden sich noch an viele Begebenheiten und Sachzeugnisse aus dieser Zeit erinnern. Um diese Erfahrungen der Nachwelt zu erhalten, die Bergbaugeschichte und ihre Traditionen aufzuarbeiten, haben ehemalige Bergarbeiter sowie bergbauinteressierte Männer und Frauen aus der Umgebung am 20. November 1990 den „Verein der Freunde und Förderer des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgebirge e.V." gegründet.  Aufgrund der demografischen Entwicklung werden  die Bergbautraditionen bald nur noch durch den "Nachwuchs" weitergeführt. Daher ist es umso wichtiger, soviel wie möglich materielles Zeitzeugengut zu erhalten, aufzustöbern, um z.B.  alte Gerätschaften aus dem Bergbau oder historische Fotogra­fien  durch fachkundige Personen bestimmen zu lassen. Wer sein Utensil nicht mehr benötigt, kann sie gern dem Bergbaumuseum zur Aufbe­wahrung überlassen.
In vielen ehemaligen Bergarbeiterfamilien gibt es interessierten Familiennachwuchs  zum Erhalt und Pfleg der oftmals großen Privatsammlungen. Leider kommt es auch vor, das bergmännisches Zeitzeugengut aus Interessenlosigkeit achtlos entsorgt wird.
Ansprechpartner und fachliche Kompetenz bei der Wertschätzung Ihrer Sammlung erhalten Sie durch  logo


Zeitzeugengut aus unseren Revier findet man z.B.  bei ebay oder auch amazon.


 
 
Auf den Spuren des Steinkohlenbergbaus im Freistaat Sachsen

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